Alain Geiger bleibt ein Servietten

Der Genfer Traditionsverein Servette hat vorzeitig den Vertrag mit seinem Trainer Alain Geiger (60) bis 2023 verlängert. Mit dem ehemaligen Schweizer Internationalen (112 Länderspiele, – Platz 2 in der ewigen Rangliste der Schweizer Nationalmanschaftsspieler)) steht seit Mai 2018 Kontinuität und eine Genfer Fussballlegende an der Seitenlinie der Grenats. Geiger übernahm die Genfer in der 2. Schweizer Liga (Challenge League) und führte sie bereits in der 1. Saison zum Meistertitel und damit zum Aufstieg in die Super League. Dort ging der Höhenflug in der Saison 2019/2020 weiter. 

Servette beendete die Spielzeit auf dem ausgezeichneten 4. Platz, was der beste Aufsteiger seit Einführung der Super League 2003 und gleichzeitig die Qualifikation für die Europa League bedeutete. Dort scheiterte Geiger mit seinem Team in der 2. Qualifikationsrunde gegen den französischen Ligue 1-Verein Stade de Reims äusserst knapp mit 0:1. Aufgrund von COVID 19 gab es leider kein Rückspiel in Frankreich. Aktuell steht Geigers Team im Mittelfeld der höchsten Schweizer Spielklasse. Alain Geiger zeigte sich nach der Vertragsverlängerung entsprechend zufrieden: „Bisher habe ich bei Servette Genf in 2 ½ Jahren mit dem Aufstieg in die Super League und der Qualifikation für die Europa League eine schöne Zeit gehabt. Ich arbeite sehr gerne bei Servette, kenne den Verein noch aus meiner aktiven Zeit als Spieler (Geiger war von 1981 – 1986 bei Servette). Ich bin stolz darauf ein Granatroter zu sein und freue mich bei diesem Verein, welchen ich liebe, meine Arbeit fortsetzen zu können.“

 Bisher bestritt Geiger als Cheftrainer bei Servette 88 Spiele (42 Siege, 22 Remis, 24 Niederlagen) und kann daher eine ausgeglichene Bilanz vorweisen.

Servette Genf hat in seiner ruhmreichen Ära bisher 17 Schweizer Meistertitel errungen, was in der Schweiz hinter dem Grasshopper-Club FC Zürich und dem FC Basel Platz 3 bedeutet. In der ewigen Rangliste der Schweizermeisterschaft belegen die Genfer zurzeit den 4. Platz. Bis 2013 war Servette Genf die einzige Mannschaft, welche sportlich nie aus der obersten Schweizer Liga abstieg. Zwar stiegen die Genfer 2005 am „grünen Tisch“ in die 1. Liga ab (Aufgrund eines Konkurses), konnten aber schon ein Jahr später wieder in die Challenge League aufsteigen und dann 2011 in die oberste Spielklasse zurückkehren. Zudem holten die Grenats bisher den Schweizer Pokal siebenmal.

Zu den bekanntesten Spieler, welche bei Servette das Granat-Rote Dress trugen, gehörten der jetzige Bayern München Präsident Karl-Heinz Rummenigge, der französische Welt- und Europameister Christian Karembeu und der ehemalige Bundesliga-Trainer Lucien Favre. Rummenigge und Favre beendeten ihre Karrieren bei Servette. Als Pendant starteten Philippe Senderos und Olivier Neuville ihre Proflaufbahn bei den Genfern.

Alain Geiger bleibt ein Servietten

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